Alzheimer – Finden wir die Lösung im Internet?
Alsheimer - Tipps aus dem Internet

Alzheimer – Finden wir die Lösung im Internet?

Alzheimer – Was finden wir im Internet?

Wenn wir in der Familie oder im Freundeskreis jemanden mit dem Hinweis auf Alzheimer antreffen, dann heißt es der Werbung folgend: Frage deinen Arzt oder Apotheker. Heutzutage bietet sich jedoch noch eine weitere Möglichkeit an, die schon von vielen Menschen genutzt wird: das Internet.

Das Internet als allwissender Datenspeicher

Das Internet ist eine Quelle von Fake News (Falschmeldungen) und Verschwörungstheorien. Aber es bietet auch einen ungeheuren Schatz an Brauchbares und Wissenswertes. Das Problem für den Benutzer ergibt sich daraus, zwischen Wahr und Falsch, zwischen Bedeutend und Unwichtig zu unterscheiden. Hier ist der gesunde Menschenverstand, vielleicht auch das Bauchgefühl entscheidend.

Was sagt das Internet über Alzheimer?

Meine Frau und ich haben einen großen Verbrauch an Olivenöl. Wir essen sehr viel Chicoree-Salat mit reichlich Olivenöl. Vor ein paar Tagen stellte sich mir die Frage: was ist denn eigentlich so gesund an Olivenöl? Ich fing an zu googeln. Dabei fand ich auf einer interessanten Webseite den Artikel: Olivenöl nicht vergessen . Der Autor dieser Webseite ist Professor Reinhard Renneberg.

Warum ist Olivenöl so wichtig?

Der Artikel beginnt mit der Frage: Kann Olivenöl der ersten, »jungfräulichen« Kaltpressung (»Extra Virgin«) wirklich das Alzheimer-Risiko reduzieren?

Mit dem Hinweis auf einer neuen Studie aus dem US-amerikanischen Journal »ACS Chemical Neuroscience« (DOI: 10.1021/cn400024q) lässt sich vermuten, dass Olivenöl hilft, die Eiweißablagerungen bei Alzheimer aus dem Gehirn zu eliminieren. Dabei lag das Ergebnis zugrunde, dass in den Ländern des Mittelmeerraums, wo sehr oft Olivenöl verzehrt wird, weniger Alzheimer verbreitet ist. Den Grund hierfür sah die Wissenschaft schon lange in der hohen Konzentration von einfach ungesättigten Fettsäuren im Olivenöl.

Die neuere Forschung lässt aber vermuten, dass die tatsächlich entscheidende Substanz Oleocanthal sein könnte. Es schützt die Nervenzellen vor Schäden, die bei der Alzheimer-Erkrankung auftreten.

Als ein möglicher Verursacher der Alzheimer-Erkrankung gilt das Beta-Amyloid.  Es ist der Name zweier spezifischer Proteine, die in der Neuropathologie als Bestandteil der Eiweißplaques bekannt sind. Die Forschung fand nun in den Hirnzellen von Labor-Mäusen heraus, dass das Oleocanthal dazu beiträgt das kritische Beta-Amyloid aus dem Gehirn zu verbannen.

Fazit: Das Oleocanthal im Extra-Virgin-Olivenöl hat anscheinend die Fähigkeit, das Alzheimer-Risiko oder ähnliche neurodegenerative Demenzen zu verringern.

Unsere Erfahrungen bei der Ernährungsberatung

Bei unseren Ergebnissen als Ernährungsberater auf Zellebene konnten wir die Erfahrung machen, dass die Menschen – auch wenn sie sehr viel Körperfettanteile haben – dennoch ein Mangel an essentiellen Fettsäuren aufweisen. Wir empfehlen in diesen Fällen: Statt in Zucker mehr in hochwertige Fette und Öle zu investieren.

Ein weiterer Hinweis zum Schutz vor Alzheimer

Unter der oben genannten Webseite war noch ein weiterer interessanter Hinweis über den Schutz vor der Alzheimer-Erkrankung zu finden.

Amerikanische Wissenschaftler haben die Wechselwirkung von Inhaltsstoffen des Zimts mit dem Tau-Protein bei der Entstehung der Alzheimer-Erkrankung genauer untersucht. Sie kamen zu folgendem Ergebnis, das sie im »Journal of Alzheimer’s Disease« (DOI: 10.3233/JAD-122113) veröffentlichten.

Das Tau-Protein spielt bei der Weiterleitung von Informationen im Gehirn eine wichtige Rolle. Bei Erkrankungen wie Alzheimer ist das Protein jedoch fehlerhaft und es kommt zu Knäuelbildungen. Auf diese Weise werden die Nervenbahnen verstopft und können schließlich absterben. Diese Anhäufung von degenerierten Tau-Proteinen gehen also mit kognitiven Beeinträchtigungen einher und führen schließlich zur Alzheimer-Erkrankung.

Je älter wir werden, desto mehr kommt es zur Tau-Knäuelbildung. Eine Komponente des Zimts, die den typischen Zimtgeruch hervorruft, ist das Zimtaldehyd. Es verhindert die Knäuelbildung, indem es die Nervenbahnen vor oxidativem Stress schützt.

Die Rinde des Zimtbaumes wird in China als Cassia-Zimt schon seit mindestens 4000 Jahren traditionell als Heilmittel verwendet und schon lange wird eine Wirkung gegen Diabetes Typ II vermutet. Das Gewürz wirkt nachweislich entzündungshemmend und antimikrobiell.

Cassia-Zimt hat zwar im Gegensatz zum Ceylon-Zimt einen höheren Gehalt an Zimtaldehyd, aber es besitzt auch einen hohen Anteil an Cumarin. Achtung! diese Substanz kann in größeren Mengen eingenommen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Nach unserer Meinung sollte man daher den preisgünstigen Cassia-Zimt meiden und auf den hochwertigen Ceylon-Zimt in Bioqualität ausweichen.

Peter SchulzZweibrücken 06332 904755