Gemeinsamhandel Zweibrücken e.V. - Heimat shoppen in Zweibrücken

Heimat shoppen – Zweibrücken

Heimat shoppen – Rückblick 2018 und Ausblick 2019

Zum Thema „Heimat shoppen“ wurde seitens der IHK Pfalz zur Nachbesprechung und gleichzeitig zum Ausblick 2019 eingeladen. Pirmasenser und Zweibrücker Initiatoren und Einzelhändler der Aktion „Heimat shoppen“ trafen sich am 11. Oktober 2018 in der IHK-Geschäftsstelle Pirmasens. Gemeinsam wurde mit den Vertretern der IHK Pfalz die vergangene (erste) Aktion und die weitere Vorgehensweise in einen konstruktiven und regen Gedankenaustausch besprochen.

Die bundesweiten Aktionstage „Heimat shoppen“ 2019 wurden, seitens der IHK, bereits auf den 13. und 14. September festgelegt. 2018 nahmen 18 IHK´s teil.

Zur Vertiefung der Infos – Nachbesprechung „Heimat shoppen“, hier ein Artikel aus: Die Rheinpfalz – Oktober 2018

Die Botschaft ist angekommen | Positive Resonanz der „Heimat shoppen“- Kampagne in Zweibrücken

PIRMASENS/ZWEIBRÜCKEN. Als vollen Erfolg werten Gemeinsamhandel und Citymanagerin Petra Stricker die Aktion „Heimat shoppen“, die im September für zwei Tage die Verbraucher in Zweibrücken auf die Vorteile des Kaufens vor Ort hinweisen sollte. Stricker will „Heimat shoppen“ nicht auf die zwei Tage beschränken, sondern weiter für Marketingaktionen der Stadt nutzen. Die IHK Pfalz als Initiator will nach dem Versuch in Pirmasens und Zweibrücken die Aktion 2019 auf die ganze Pfalz ausdehnen. Einziger Kritikpunkt von Stricker war der kurze organisatorische Vorlauf. Die Zweibrücker Citymanagerin bemängelte dies am Donnerstag bei einer Nachbesprechung Pirmasenser und Zweibrücker Einzelhändler in der IHK-Geschäftsstelle Pirmasens. Die Zweibrücker Händler seien sehr interessiert an der Aktion gewesen, so Stricker, was sich am Donnerstag in der Anwesenheit von deutlich mehr Zweibrückern als Pirmasensern niederschlug.Die Kampagne „Heimat shoppen“ gipfelte in zwei Aktionstagen am 7. und 8. September. In der Fußgängerzone gab es unter anderem eine Modenschau und Livemusik, der Verein Gemeinsamhandel verschenkte Parkmünzen und Wasserflaschen an die Kunden und 10 000 Papiertragetaschen mit dem Logo. „Wir hätten 20 000 Tüten gebraucht“, berichtete der Gemeinsamhandel-Vorsitzende Andreas Michel von einer hohen Resonanz bei den Kunden. Auf keinen Fall auf punktuelle Aktionen wollen Stricker und Michel das Projekt „Heimat shoppen“ beschränkt sehen. Sie drängten am Donnerstag auf eine baldige Lieferung weiterer Tüten sowie Stofftragetaschen. Diese könnten nach einem Vorschlag von Edeka-Kaufmann Dieter Ernst mit einem kleinen Aufschlag für einen karitativen Zweck verkauft werden. „Bei Vereinssponsoring kommt immer wieder viel zurück“, schilderte Ernst seine Erfahrung. Beim „Heimat shoppen“ im September hatte Ernst eine Tombola zugunsten des Zweibrücker Tierheims, des Pirmasenser Hospizes und des Zweibrücker Jugendamts angeboten. Je 1000 Euro kamen für die drei Einrichtungen zusammen. Die positiven Erfahrungen in Zweibrücken und Pirmasens haben die IHK Pfalz ermutigt, die Aktion auf die gesamte Pfalz auszudehnen, erklärte Malin Handrick, die Handelsreferentin der IHK Pfalz. „Das darf jetzt nicht stoppen“, so Handrick, die aus anderen Städten Ideen für Marketingaktionen mitgebracht hat. Beispielsweise könnten große Banner mit Eigenwerbung der Geschäfte in den Straßen aufgehängt werden. Für die Kunden könnten rote Teppiche ausgerollt und Gutscheine verteilt werden, nannte Handrick weitere Beispiele. Wobei man die Aktion auch nicht unendlich ausdehnen soll. Handrick berichtete von Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen, wo „Heimat shoppen“ seit vier Jahren laufe und der Höhepunkt nun mit vielen Aktionen überschritten sei. Dort werden jetzt nur noch Tüten mit dem Logo verteilt.

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Weitere Infos zum Heimat shoppen

Artikel dazu im „Pfälzischer Merkur“